Ich bedanke mich bei allen Zuschriften die mich bisher erreicht haben und kann allen versichern das ich mich weiterhin für ein bedingungsloses Grundeinkommen einsetze und dem Runden Tisch zur Verfügung stehe, da ich die jahrelange Arbeit von Ulli und Klaus Sambor sehr schätze und ihren unermüdlichen Einsatz für enorm wichtig halte.
Ich werde nur nicht mehr an den Sitzungen teilnehmen, da mich die neoliberale Politik und Haltung der Generation Grundeinkommen stört.

Der Sinn eines Volksbegehren ist es zu einem geeigneten Zeitpunkt, wenn man innerhalb der Bevölkerung den Wunsch nach einer Veränderung spürt - ein solches zu initiieren. Dieses demokratische Recht sollte mit dem grössten Respekt behandelt werden und immer nur dann zum Einsatz kommen, wenn die Zeit für das angesprochene Thema und das dazugehörige Bewusstsein innerhalb der Bevölkerung vorhanden ist.

Da ein Volksbegehren nicht nur Geld sondern auch sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, sollte es im Vorfeld gut geplant - ein komplettes Konzept ausgearbeitet und auch eine österreichweite Struktur vorhanden sein.

Aus meiner Sicht, bräuchte es mindestens 3 bis 5 Jahre um eine solche österreichweite Struktur aufzubauen, um in jeder Gemeinde zumindest einen Ansprechpartner zu haben - die sofern ein Volksbegehren startet, sich sofort an die Arbeit der Unterstützungsunterschriften machen.
Es braucht aber zuvor auch ein Bewusstsein innerhalb der Bevölkerung und auch ein komplett ausgearbeitetes Konzept, welches Flyer, Kampagnen-Logo, eigene Kampagnenseite, eigenes Kampagnen-Konto - ausreichend Anfangs-Kapital und allen voran auch ein einbinden aller Vereine und Organisationen die sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen einsetzen voraussetzt.

Doch leider wurde dieses Volksbegehren unter einer ganz anderen Grund heraus und völlig unvorbereitet gestartet.
Es ist ein neuerlicher Schnellschuss, der von Helmo Pape begonnen wurde.
Mehr über die Entstehungsgeschichte und deren völlig absurden Beweggrund.