Wir alle kennen die zahlreichen Einwendungen der Politik gegen das Bedingungslose Grundeinkommen, wie faul doch die Menschen sind und sie gehen beim Erhalt eines BGE nicht mehr arbeiten, das BGE sei nicht finanzierbar und vieles mehr. Diese Einwendungen sind durch zahlreiche Studien meines Erachtens widerlegt, die etablierten Parteien sprechen sich dennoch mehr oder weniger gegen ein BGE aus.

Die politischen Parteien haben sich aber kurz vor der NR - Wahl doch so um eine Armut im Alter besorgt gezeigt. Deshalb wurde noch schnell vor der Wahl beschlossen, die Mindestpension bei 40 Beitragsjahren von EUR 995 auf EUR 1.200 und bei 30 Beitragsjahren auf EUR 1.025 zu erhöhen. Kurz erklärte, es würden Mehr - Kosten von 50 Millionen EUR entstehen und seien diese ins Budget eingepreist.

Nachweis: https://www.derstandard.at/story/2000103240708/mindestpension-mit-40-beitragsjahren-kuenftig-1-200-euro-netto

Nun muss man aber schon einbekennen, eine wirkliche Absicherung im Alter erreiche ich nur durch ein Bedingungsloses Grundeinkommen von EUR 1.200,00. Das Alter würde ich mit 60 Jahren annehmen, darüber kann man aber diskutieren. Der Bezug auf 30 oder 40 Beitragsmonate ist unsachlich, wenn man bedenkt, man kann Schwerarbeiter und Büroarbeiter nicht im gleichen Schema beurteilen, zu unterschiedlich die Anforderungen verschiedener Berufe. Eine wirkliche Beseitigung der Existenzangst im Alter erreiche ich aber nur mit dem Bedingungslosem Grundeinkommen von EUR 1.200. Durch den Wegfall der Administrationskosten für die unterschiedliche Berechnung der Pensionshöhe gleicht wohl ein etwas höheres Grundeinkommen für die Pensionisten mit 30 Beitragsjahren aus.

Entscheidend halte ich aber das Argument, dass bei Pensionisten denklogisch nicht die Sorge eingewendet werden kann, sie wären möglicherweise zu faul, um zu arbeiten. Ich finde ehrlich, ein Bedingungsloses Grundeinkommen für das Alter in der Höhe von EUR 1.200 ist das Gebot der Stunde!