Die eleganteste und günstigste Einführung des Grundeinkommens ist die Umwidmung der Basis aller heute vorhandenen Einkommen in ein bedingungsloses Einkommen.

Gehen wir vom Nettoeinkommen aus, das ist unsere Kaufkraft. Bei Einführung – zum Systemwechsel – werden die ersten 12.000 EUR von unserem heutigen Netto-Jahreseinkommen zum Grundeinkommen! Ist das heutige Nettoeinkommen geringer, ersetzt es das BGE zur Gänze.

Dieser Schritt gilt für:
● Alle Arten von Pensionen und deren Zulagen
● Kinderbetreuungsgeld, Familienbeihilfe
● Mindestsicherung, Notstandshilfe, Arbeitslosengeld
● alle Löhne und Gehälter
jedoch nicht für Zusatzbedarf wie Pflegegeld. Wer mehr braucht, bekommt mehr.

Beispiele für diesen Schritt:

Eine Pension von 20.000 EUR zerlegt sich in zwei Buchungen. Sie setzt sich nun aus 12.000 EUR Grundeinkommen und 8.000 EUR Pension zusammen, um wieder 20.000 EUR zu betragen. Der Staat inklusive Sozialversicherung zahlt gleich viel wie vorher.

Für Angestellte gilt: die ersten 12.000 EUR vom heutigen Nettoeinkommen werden durch BGE ersetzt. Wer weniger verdient, ist sofort besser gestellt.

Erwerbslose erhalten statt der ersten tausend Euro „Arbeitslosengeld„ im Monat nun BGE. Höhere Ansprüche werden weiter gezahlt.

Am Ende von Schritt eins hat
● ...jeder Mensch in Österreich ein Grundeinkommen und ist krankenversichert.
● ...Österreich gleich viel öffentliche Bildung, Infrastruktur etc., zu gleichen Kosten.
● ...jeder der mehr als Grundeinkommen hatte, immer noch gleich viel.

Weitere Informationen finden sich hier: https://fuereinander.jetzt/

Fazit: Der Verein Generation Grundeinkommen möchte mit einer Umwidmung bestehender Gehälter und Pensionen das Grundeinkommen realisieren, weil dies zweifelsohne der günstigste Weg wäre. Dies bedeutet aber auch das dann die Mehrheit der Menschen nicht mehr Geld in der Tasche hätte - ausser die Menschen, die heute weniger Geld als 1000 Euro haben - dies wären bei diesem Modell die einzigen Gewinner.

Anmerkung: Eine Umwidmung bestehender Gehälter käme einer gigantischen Lohnsubvention gleich, die Abhängigkeit eines auf Konsumsteuer finanzierten Modells würde gerade Geringverdiener besonders hoch belasten und durch die geringe Auszahlungshöhe des bedingungslosen Grundeinkommens, wäre der Zwang zu einer Erwerbsarbeit weiterhin gegeben.